Akku oder Batterie beim Elektromobil – wichtigste Unterschiede für Senioren
- Jürgen Brinkmeier
- 21. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Jan.
Viele Nutzer sagen ganz selbstverständlich „Batterie“, andere sprechen vom „Akku“.Oft stellt sich dann die Frage: Was ist beim Elektromobil eigentlich richtig – Akku oder Batterie?Die kurze Antwort: Im Alltag meint man meist dasselbe. Technisch gibt es Unterschiede – und noch wichtiger: Es kommt darauf an, welcher Akkutyp im Elektromobil verbaut ist und wie man ihn richtig nutzt, denn davon hängen Reichweite, Lebensdauer und Ladeverhalten ab.
In diesem Beitrag erklären wir das Thema leicht verständlich – ohne komplizierte Technikbegriffe.

Akku oder Batterie – was ist der Unterschied?
Im Alltag werden die Begriffe oft gleich verwendet. Technisch gilt jedoch:
Batterie: Gibt Strom ab und wird danach entsorgt – nicht wiederaufladbar
Akku: Ist eine wiederaufladbare Batterie
In Elektromobilen kommen ausschließlich Akkus zum Einsatz, da sie regelmäßig geladen werden. „Batterie“ zu sagen ist also umgangssprachlich, aber dennoch nicht falsch.
Warum ist der Akku das Herzstück des Elektromobils?
Der Akku entscheidet über:
Reichweite: Wie weit Sie fahren können
Leistung: Zum Beispiel an Steigungen oder Bordsteinen
Sicherheit: Startet das Fahrzeug zuverlässig?
Kosten: Der Akku ist eines der teuersten und zugleich wichtigsten Bauteile
Gerade bei Senioren-Elektromobilen zählt Verlässlichkeit – und dafür ist ein gesunder Akku entscheidend.
Was beeinflusst die Reichweite eines Elektromobils?
Mehr Faktoren spielen eine Rolle, als viele denken:
Akkukapazität (Ah)
Temperatur: Kälte reduziert Reichweite
Reifendruck und Untergrund
Zuladung und Fahrweise
Tipp: Herstellerangaben sind Richtwerte – Unterschiede im Alltag sind normal.
Welche Akkutypen gibt es beim Elektromobil?
Drei Varianten sind am häufigsten:
Gel-Akkus: robust, wartungsfrei, günstig
AGM-Akkus: stabil, hohe Stromabgabe
Lithium-Akkus: leicht, langlebig, teuer, sehr effizient
So laden Sie Ihren Akku richtig
Damit der Akku lange hält, gilt:
Nicht komplett leerfahren
Regelmäßig laden statt selten vollladen
Nur passende Ladegeräte verwenden
Kontakte sauber und trocken halten
Akku nicht in Kälte lagern
👉 Übersicht: Passende Ersatzakkus & Ladegeräte
Woran merkt man, dass der Akku schwächer wird?
Typische Anzeichen:
Reichweite sinkt spürbar
Akkuanzeige fällt schneller ab
Motorleistung wirkt schwächer
Ladezeit verändert sich stark
Werkstatt-Tipp: Wenn’s nicht am Akku liegt
Manchmal liegen Leistungseinbußen an anderen Bauteilen:
Ladebuchse oder Kabel defekt
Elektronikfehler
Schleifende Bremsen
👉 Infos: Elektromobil Reparatur & Wartung
Fazit: Akku oder Batterie – Hauptsache richtig gewählt und gepflegt
Ob Sie „Akku“ oder „Batterie“ sagen, spielt keine große Rolle. Entscheidend sind:
Der richtige Akkutyp (Gel, AGM oder Lithium)
Eine passende Kapazität
Gutes Ladeverhalten und Pflege
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